Unternehmensfinanzierung – Planung ist wichtig

Nachfolgend mein „Standpunkt“ (Kolumne in der „WirtschaftsStimme“ (Heilbronner Stimme/ Hohenloher Zeitung)) vom 1.03.2022. Planrechnungen sind aus mehreren Gesichtspunkten heraus sehr wichtig für eine stabile Unternehmensfinanzierung.

Bereits der Planungsprozess ist „strukturiertes Denken auf Papier“ und führt oftmals dazu, dass bestehende Einschätzungen überarbeitet werden. Eine Planung zeigt im Ergebnis aber nicht nur die erwartete wirtschaftliche Entwicklung der kommenden Jahre und gibt Klarheit über die künftige Ausrichtung. Sie hilft dabei, den Fokus auf das strategische Ziel und die notwendigen taktischen und operativen Zwischenziele zu halten.
Während des Geschäftsverlaufs hilft ein konstanter und operationalisierter Plan-Ist-Abgleich dabei zu erkennen, ob der eingeschlagene Pfad noch der richtige ist.

In meiner Praxis habe ich es noch nie erlebt, dass eine Planung vollständig eingetroffen ist. Die Realität liegt über oder unter der Planung. Wenn wir uns hinterfragen, was die Gründe für die Abweichung zur Planung sind, können wir erkennen, ob die Ursprungsannahmen angepasst werden sollten, wir andere Maßnahmen ergreifen oder auch noch mehr „vom Richtigen“ machen sollten. Oft hilft der Plan-Ist-Abgleich auch erst dabei zu erkennen, auf welche Bereiche noch mehr Fokus gelegt werden sollte.

Dank einer Planung erkennen wir oft frühzeitig, wann Ressourcen ausgebaut werden müssen. Sie hilft uns auch, die Anforderungen von Kapitalgebern zu erfüllen, und kann dafür sorgen, dass die Haftungsrisiken von Geschäftsführern sinken.

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